Alles über die Welt?
Was macht Wissenschaft aus? Worauf begründet sie sich?
Es ist sicher vereinfacht, zu sagen Wissenschaft begründe sich auf Tatsachen. Aber es ist ein guter Anfang. Daraus ergeben sich mehrere Probleme. Und die Auseinandersetzung mit diesen Problemen bestimmt vordergündig unser allgemeines Verständnis von Wissenschaft.
1. Wie machen wir uns Tatsachen zugänglich?
Hierbei fällt uns sofort unsere Wahrnehmung ein. Gestützt auf unsere Sinne erfahren wir die Natur, die uns umgibt. Nur ist das Ergebnis der Sinnesverarbeitung im Gehirn keineswegs deckungsgleich mit der in den beobachteten Tatsachen steckenden "Natur" der Dinge selbst. Rein physikalisch wird von ein und demselben Objekt dieselbe Abbildung auf unsere Netzhaut (Retina) projeziert. Dieselben Lichtstrahlen treffen auf unsere Augen. Wenn zwei Personen denselben Blickwinkel einnehmen, "sehen" sie genau dasselbe. Und dennoch unterscheidet sich ihre Wahrnehmung. Die Wahrnehmung (eines einzigen Menschen) allein reicht also nicht aus, um Wissenschaft zu betreiben. Um überhaupt Tatsachen vorliegen zu haben, d.h. in unserem Bewusstsein als solche zu begreifen, müssen Wahrnehmungen von ihren subjektiven Unterschieden befreit und auf das Objektive beschränkt werden.
2. Wie verhindern (bzw. minimieren) wir voreingenommene Urteile und Gefühle?
Um die Welt unvoreingenommen beobachten und möglichst objektiv erfahren zu können ist eine ständige Prüfbarkeit der gemachten Erfahrungen notwendig. Dieses Kriterium ist in den meisten Fällen nur durch Intersubjektivität annähernd efüllbar. Mehrere Beobachter beobachten ein und dasselbe und tragen ihre Beobachtungen zusammen. Was alle gemeinsam beschreiben ist zu einer höheren Wahrscheinlichkeit näher an der Wahrheit bzw. den Tatsachen, als die Beobachtung eines einzelnen. Von der intersubjektiven Einigung abweichende Erfahrungen sind dagegen nicht (oder nur sehr schlecht) prüfbar und erhalten schließlich nur eine geringe wissenschaftliche Bedeutung. Wenn z.B. ein einziger Mensch ein UFO beobachtet, kann diese Beobachtung nur sehr schlecht bis garnicht als Wissen anerkannt werden. Allgemein kann aber gesagt werden, dass wenn Unvoreingenommenheit herrscht und sorgfaltig beobachtet wird, die Erfahrung von Tatsachen als solche möglich ist.
3. Wer ist unvoreingenommen?
Tja ...
Es ist sicher vereinfacht, zu sagen Wissenschaft begründe sich auf Tatsachen. Aber es ist ein guter Anfang. Daraus ergeben sich mehrere Probleme. Und die Auseinandersetzung mit diesen Problemen bestimmt vordergündig unser allgemeines Verständnis von Wissenschaft.
1. Wie machen wir uns Tatsachen zugänglich?
Hierbei fällt uns sofort unsere Wahrnehmung ein. Gestützt auf unsere Sinne erfahren wir die Natur, die uns umgibt. Nur ist das Ergebnis der Sinnesverarbeitung im Gehirn keineswegs deckungsgleich mit der in den beobachteten Tatsachen steckenden "Natur" der Dinge selbst. Rein physikalisch wird von ein und demselben Objekt dieselbe Abbildung auf unsere Netzhaut (Retina) projeziert. Dieselben Lichtstrahlen treffen auf unsere Augen. Wenn zwei Personen denselben Blickwinkel einnehmen, "sehen" sie genau dasselbe. Und dennoch unterscheidet sich ihre Wahrnehmung. Die Wahrnehmung (eines einzigen Menschen) allein reicht also nicht aus, um Wissenschaft zu betreiben. Um überhaupt Tatsachen vorliegen zu haben, d.h. in unserem Bewusstsein als solche zu begreifen, müssen Wahrnehmungen von ihren subjektiven Unterschieden befreit und auf das Objektive beschränkt werden.
2. Wie verhindern (bzw. minimieren) wir voreingenommene Urteile und Gefühle?
Um die Welt unvoreingenommen beobachten und möglichst objektiv erfahren zu können ist eine ständige Prüfbarkeit der gemachten Erfahrungen notwendig. Dieses Kriterium ist in den meisten Fällen nur durch Intersubjektivität annähernd efüllbar. Mehrere Beobachter beobachten ein und dasselbe und tragen ihre Beobachtungen zusammen. Was alle gemeinsam beschreiben ist zu einer höheren Wahrscheinlichkeit näher an der Wahrheit bzw. den Tatsachen, als die Beobachtung eines einzelnen. Von der intersubjektiven Einigung abweichende Erfahrungen sind dagegen nicht (oder nur sehr schlecht) prüfbar und erhalten schließlich nur eine geringe wissenschaftliche Bedeutung. Wenn z.B. ein einziger Mensch ein UFO beobachtet, kann diese Beobachtung nur sehr schlecht bis garnicht als Wissen anerkannt werden. Allgemein kann aber gesagt werden, dass wenn Unvoreingenommenheit herrscht und sorgfaltig beobachtet wird, die Erfahrung von Tatsachen als solche möglich ist.
3. Wer ist unvoreingenommen?
Tja ...
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