mit Mucke, Spucke und ganz viel Klebeband

Veröffentlicht auf von Erik


Die Fortsetzung des DreamWorks Antimation Movies Madagascar knüpft inhaltlich nahtlos an die Handlung des Vorgänges an. Dabei ist der Witz mit dem ersten Teil vergleichbar und durchaus auch neu und originell. Nahezu sämtliche Hauptcharaktere sind aus dem Vorgänger und dem Christmas Chapter der vier Pinguine bekannt und bewälltigen neue komische Situationen. Der Humor beruht fast sämtlich auf Konfrontationen und Konflikten. Die Tiere sind durchweg anthropomorphisiert und verkörpern fabelhaft alle zwischenmenschlichen Probleme und Eigenschaften. So gerät der Löwe Alex mit seinem Vater in Konflikt, weil der falsche Erwartungen an seinen Sohn stellt. Die Giraffe Melman ist unglücklich in Hippodame Gloria verliebt, die beim romantischen Abenteuer mit dem dümmlichen Macho Moto-Moto erst merkt, was sie die ganze Zeit übersehen hat. Das Zebra Marty erlebt die Enttäuschung, in einer Herde mit anderen Zebras nicht mehr individuel zu sein und gerät darüber mit seinem besten Freund Alex in Streit. Die Story wird von diverser Situationskomik und musikalischen Höhepunkten begleitet.

Für den eigentlichen Witz sorgen aber die diversen Nebenrollen. Dabei kommen einem sofort die vier Pinguine Private, Rico, Kowalski und Skipper in den Sinn, die durch ihre militante Organisation auffallen und die kompliziertesten Situationen eiskalt durchplanen können. Im Weiteren ist der nervig tuckige Lemurenhäuptling King Julien der seine eigene Bedeutung in der Geschichte maßlos überschätzt wieder mit von der Partie. Die beiden Affen, die im ersten Teil mit den Helden zusammen nach Madagascar gekommen sind, haben diesmal die Aufgabe, unter der der Leitung der Pinguine das Flugzeug wieder instand zu setzen. Als Menschliche Protagonisten sind einige New Yorker Touristen und die rabiate Oma aus dem ersten Teil auf der Bildfläche.

Alles in allem gelingt der Spagat zwischen unrealistischen Gags und ernst zu nehmenden Beziehungskisten, ohne albern zu wirken.


Mein Urteil: gelungen
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